Cover art for Das Land der Menschen

Das Land der Menschen

Summary

"Manche Dinge kann man nicht erzwingen", sagt die Mutter zu Robs, der sich am Fenster die Nase plattdr√ľckt. Er wei√ü, dass sie ihn nicht versteht. Hier geht es doch nicht darum, etwas zu erzwingen! Sondern darum, wie es ist, wenn die Sehnsucht nach etwas immer gr√∂√üer wird, bis sie so gro√ü ist, dass man fast platzt. Robs sehnt sich nach Schnee, und er geht hinaus, um herauszufinden, wann es endlich schneit. Auf seiner Wanderung begegnet er Nitta, dem Eskimom√§dchen. Nitta wei√ü alles √ľber die K√§lte und den Schnee und dar√ľber, was man tun muss, damit es schneien kann. Sie ist extra aus dem Land der Menschen, dem Land der Inuit, in das Land von Robs gekommen, um dem Himmel dabei behilflich zu sein. Nat√ľrlich hat sie Heimweh nach ihrem Hund, und da ist es gut, dass Robs wenigstens sein Stofftier dabei hat. Nitta erz√§hlt Robs viele Geschichten, und Robs tr√§umt von Gr√∂nland. Er beobachtet, wie feiner Eisstaub unter den Pfoten der Schlittenhunde aufwirbelt und ihr Fell mit einer glitzernden Schicht √ľberzieht. Er h√∂rt die Rufe der Eismenschen. Er f√ľhlt die kalten Tropfen, wenn die Fischer einen Fisch aus dem Wasser ziehen und in ihren Kajak werfen. Kann es sein, dass Nitta wirklich seine neue Freundin ist? Manche Dinge kann man nicht erzwingen, aber man kann sie sich trotzdem ganz genau vorstellen. Bearbeitung: Juli Zeh, Regie: Iris Dr√∂gekamp, Musik: Thomas Gerwin.

©2008 Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH, Frankfurt am Main (P)2008 SWR

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