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Einen Besuch im Bordell bekommt Lukas Busch von seinem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt. Vater Busch ist Stammkunde im "Aladin", dem neuen Saarbrücker Groß-Bordell, das auch viele Franzosen besuchen. Lukas reagiert angewidert auf das "Aladin". Sein Vater ist darüber so enttäuscht, dass er sich noch am selben Abend mit dem Bordellbesitzer Foldur anlegt. Wenige Tage später verbrennt der alte Busch in seiner Werkstatt und wird damit zum Fall für die Saarlouiser Kommissare Michel Paquet und Amelie Gentner. Den beiden erscheint nicht nur Foldur verdächtig, sondern auch Denaux, Anhänger einer französischen Anti-Prostitutionsbewegung. Denaux bringt insbesondere Kommissarin Gentner zum Nachdenken - über den Mordfall, natürlich, aber auch über ihre Haltung zur Prostitution. Zur Autorin: Madeleine Giese, geboren 1960 in Lebach/Saar. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. 1982 bis 2001 diverse Schauspiel-Engagements in Süddeutschland, seit 2002 freiberuflich. Seit 1987 Textbeiträge für Kabarett, Rundfunk und Theater, v. a. aber Kriminalromane. Aus ihrer Feder stammen bisher fünf ARD-Radiotatorte, die vom Saarländischen Rundfunk produziert wurden. Regie: Stefan Dutt, Ton und Technik: Andreas Völzing und Sonja Röder. Musik: Stefan Scheib. Ein Krimi aus der Reihe ARD RadioTatort.
©2016 Madeleine Giese (P)2016 SR

Der neue Fall für die Saarlouiser Kommissare Kathrin Krämer und Michel Paquet ist zuerst gar keiner: Der Gewürzhändler Lothar Dude hatte einen tödlichen Unfall, in seiner brandneuen Limousine fuhr er auf schnurgerader Straße gegen einen Baum. Krämer findet das verdächtig, die Autopsie fördert tatsächlich einen erstaunlichen Befund zutage: Dude hatte eine Überdosis Safran intus. Selbstmord? Mord? Die Ermittlungen um den Gewürzhändler und den mörderischen Safran bringen Paquet und Krämer mit einem Frauen-Kochklub in Kontakt, denn im Saarland gilt mit gutem Grund das Motto "Hauptsach gudd gess" (Hauptsache, gut gegessen). Aber heißt das im Fall Dude auch "Hauptsache, gut gemordet"? Zur Autorin: Madeleine Giese, geboren 1960 in Lebach/Saar. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. 1982 bis 2001 diverse Schauspiel-Engagements in Süddeutschland, seit 2002 freiberuflich. Seit 1987 Textbeiträge für Kabarett, Rundfunk und Theater, v. a. aber Kriminalromane. Aus ihrer Feder stammen bisher fünf ARD-Radiotatorte, die vom Saarländischen Rundfunk produziert wurden. Regie: Stefan Dutt, Ton und Technik: Johanna Fegert und Sonja Röder. Musik: Stefan Scheib. Ein Krimi aus der Reihe ARD RadioTatort.
©2012 Madeleine Giese (P)2012 SR

Anfang August 2010, wenige Tage nachdem es BP gelungen war, das Bohrloch im Golf von Mexico zu verschließen, war auch das Öl plötzlich verschwunden. Die US-Behörde für Atmosphäre und Ozean (NOAA) ließ verlauten, dass drei Viertel der 780 Millionen Liter, die seit dem Untergang der Bohrplattform "Deepwater Horizon" am 22. April 2010 ins Meer geströmt waren, biologisch abgebaut, abgefackelt oder eingesammelt worden seien. Wissenschaftler der Universität von Georgia kommen zu ganz anderen Erkenntnissen. Ihren Untersuchungen zufolge sind 80 Prozent des Öls immer noch vorhanden, wenn auch nicht mehr direkt sichtbar. Die Meeresbiologin Samantha Joye entdeckte im Oktober 2010 auf verschiedenen Tauchgängen großflächige Ölablagerungen auf dem Meeresboden bis in eine Entfernung von 130 Kilometern von der Bohrstelle. Der massive Einsatz des hochgiftigen Dispersionsmittels Corexit direkt am lecken Bohrloch in über 1500 Meter Tiefe hat zur Auflösung und Verteilung des Öls in tieferen Wasserschichten geführt. Welche Auswirkungen die Abbauprodukte des Öls auf das Ökosystem haben werden, wird erst nach und nach deutlich.
©2011 SWR (P)2011 SWR