Cover art for Goldtatze

Goldtatze

Summary

Auf JahrmĂ€rkten zwischen Schiffsschaukeln, Messerschleifern und fahrendem Volk sind sie anzutreffen: Goldtatze, der TanzbĂ€r, und Gnom, sein gestrenger Herr und Meister. Roh an der Kette gefĂŒhrt, muss Goldtatze tanzen, wenn die Trommel schlĂ€gt, den Körper hoch aufgerichtet und die Schnauze gegen den Himmel gereckt, bis er fast umfĂ€llt vor MĂŒdigkeit und Erschöpfung. Soll dies nun ewig so weitergehen? Kann nicht der BĂ€r einmal trommeln und der Mann dazu tanzen, bis ihm die Schuhsohlen rauchen? Warum muss Goldtatze mit Knochen und KĂ€serinden, mit einem Schlafplatz im zugigen Hinterhof vorliebnehmen? Kann es nicht sein wie frĂŒher, als er in den Astgabeln nach Honignestern schnupperte und mit seinen Geschwistern auf den sonnigen HĂŒgeln herumtollte? Ich bin es leid, denkt der braunbepelzte Geselle, mein trauriges Los muss ein Ende haben. Regie: Otto DĂŒben, Musik: Peter Zwetkoff

©1988 SWR-Manuskript (P)1988 SWR/NDR

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