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Die Kriminalreporterin Karin Sommer, zu Besuch bei ihrer Großtante auf der kleinen dänischen Insel Skejø, will eigentlich nur ausspannen und ein Buch schreiben. Doch Gerüchte um einen Todesfall im Altersheim lassen sie hellhörig werden: Der alte Gustav Kwium sei keineswegs zu Gott heimgerufen worden, sondern ihn habe "der Inselrat abgewählt". Bei ihren Recherchen stößt sie auf eine Pfarrerin, die allerlei zu verbergen hat, einen Inselvorsteher, der angeblich einem Vampir auf der Spur ist und auf einen Politiker, dem offenbar nicht nur das hohe Durchschnittsalter der Inselgemeinschaft zu schaffen macht. Als eine weitere Leiche im Altersheim aufgefunden wird, ist klar: Es handelt sich um Mord.
©2014 SAGA Egmont. Übersetzung von Hanne Hammer (P)2014 SAGA Egmont

Tyge Willhof-Holm, zwergwüchsiger Nachkomme eines von Enteignung bedrohten Erbhofbesitzers, erfüllt als Friedhofmusiker zwar nicht die hohen Erwartungen seines ehrgeizigen Vaters, findet aber im Unterschied zu seinen sieben hübschen Schwestern Erfüllung in der Liebe. Während einer Trauerfeier erblickt Tyge in einem Spiegel ein Frauengesicht, anmutig und seltsam vertraut. Er ist hingerissen und in den nächsten Wochen unternimmt er alles, um die Unbekannte aufzuspüren. Gleichzeitig setzt der Gefühlsaufruhr in ihm immer neue Kindheitserinnerungen frei - an das Paradies von Willhofsgave in der dänischen Provinz, an Vidde, die Kinderfrau und heimliche Herrscherin auf dem elterlichen Erbhof, aber auch an die sonderbare Bindungslosigkeit seiner sieben hübschen Schwestern. Unversehens rührt Tyge an alte Familiengeheimnisse. Aus der ironisch gebrochenen Sicht des lebensklugen Zwerges porträtiert dieser vielschichtige Künstler- und Familienroman die dänische Gesellschaft des frühen 20. Jahrhunderts.
©2015 SAGA Egmont. Übersetzung von Knut Krüger (P)2015 SAGA Egmont

Das darf doch nicht wahr sein. Oma ist frisch verliebt, dabei ist sie schon zweiundsechzig! Und dann zieht auch noch Mamas neuer Freund mit seinem Sohn ins Haus ein. Doch das ist längst nicht das Schlimmste: Was soll man machen, wenn man vierzehn ist und unbedingt einen Freund haben will, aber der einzige Junge, der sich für einen interessiert, Pickel hat? Und dann ist da noch Rasmus, der zwar toll aussieht, aber eher Fußball als Mädchen im Kopf hat. Ein Tagebuch ist jetzt die einzige Rettung. Die Eintragungen lauten u. a. "Ich und Rasmus", "Ich und meine neue Familie", "Ich - eine Frau", "Ich und die Typen", "Ich und der Sex", "Ich und mein Geliebter", "Ich und das süße Leben" - einfach ein Wahnsinnsjahr! "Ich: Ein Wahnsinnsjahr" wurde ausgezeichnet mit dem Kinderbuchpreis 1996 der Jury der Jungen Leser (Literaturhaus Wien). Lena Eilstrup wurde 1945 in Kopenhagen geboren. Schon als Kind war sie eine Leseratte. Lange Zeit arbeitete sie als Bibliothekarin an der pädagogischen Bibliothek Dänemarks. Inzwischen ist sie die Leiterin der dortigen Kinderbuchabteilung. Seit 1986 schreibt Lena Eilstrup auch Kinder- und Jugendbücher und ist als Übersetzerin tätig.
©2015 SAGA Egmont. Übersetzung von Christel Hildebrandt (P)2015 SAGA Egmont

Man wächst nur an den Wunden. Hatten das nicht alle behauptet, bevor ich meines Weges gezogen war? Dass ich mich selbst finden müsse? Aber das wollte ich nicht. Das Letzte, was ich finden wollte, war mich selbst. Ich wollte einen anderen finden, mit dem der Umgang einfacher war, einer, mit dem ich einer Meinung sein konnte, mit dem ich leben konnte, ohne einzugehen. Ein Sommer voller Magie in Oslo. Tage voller Selbstzweifel in der amerikanischen Kleinstadt Karmack. Dazwischen liegt ein ganzes Leben, das der norwegische Schriftsteller Funder auf der Suche nach sich selbst und dem ganz gewöhnlichen Glück verbracht hat. Wie er schließlich lernt, sich selbst mit anderen Augen zu sehen und der Phantasie gestatten kann, Einzug in seine wirkliche Welt zu halten, ist eine der zärtlichsten Wendungen in diesem großen, berührenden Roman von Lars Saaybe Christensen.
©2014 SAGA Egmont. Übersetzung von Christel Hildebrandt (P)2014 SAGA Egmont

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014! Acht Geschichten, die unter die Haut gehen. Was bringt einen jungen Mann dazu, grundlos Gewalt anzuwenden? Kann man Intoleranz und Extremismus verstehen? Ist Rache ein gutes Motiv? Können gute Absichten einen Mangel an Verständnis ausgleichen? In ihrem neuen Jugendbuch stellt Janne Teller wieder unbequeme Fragen und führt unsere Vorstellungskraft dahin, wo es wehtut. Mit eindrücklicher Schärfe und Intensität, knapper Syntax und assoziativer Kraft erzählt sie acht Kurzgeschichten über Vorurteile und Intoleranz, Mord und Todesstrafe, Identität und geistige Behinderung, Integration und kulturelle Unterschiede, Träume und Irrtümer. Sie zwingt uns, Stellung zu beziehen, und fordert zum Nachdenken und Diskutieren über unsere Gesellschaft auf.
©2014 SAGA Egmont. Übersetzung von Sigrid Engeler und Birgitt Kollmann (P)2014 SAGA Egmont