
Ein Beitrag aus der Aprilausgabe der brand eins zum Schwerpunkt "Wirtschaft und Wahrheit".Andreas Zach kommt gerade von einem neuen Lieblingsschaden, wie er sagt. 4000 Tonnen Sauerkraut und Gurken sind unter einem Dach begraben, das wahrscheinlich wegen einer brennenden Fotovoltaik-Anlage einstürzte. Der 48-Jährige freut sich, wie er erzählt, in seinem Beruf als Schadenregulierer bei der Allianz ständig neue Menschen, Maschinen und Unternehmen kennenzulernen. Seine Aufgabe sei es, den Kunden nach Schäden schnell zu helfen und zu ermitteln, was ihnen zusteht. Dann mache dem studierten Agrarwissenschaftler, der eigentlich Entwicklungshelfer werden wollte, sein Beruf Spaß. Wenn ihn aber schwarze Schafe zu betrügen versuchten, bekämen sie Anzeigen. Denn Versicherungsbetrug sei eine Straftat und kein Kavaliersdelikt, er schade den ehrlichen Versicherungsnehmern: Sie bezahlten die ergaunerten Summen mit höheren Prämien.
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