Roman Pletter has 3 audiobooks on Listento.it, narrated by 2 narrators. The most-rated is Das macht doch jeder - Interview (brand eins: Wirtschaft und Wahrheit).

Ein Beitrag aus der Februarausgabe der brand eins zum Schwerpunkt "Marketing".Zum Interview im Hamburger Hauptquartier des Zigarettenkonzerns Reemtsma erwartet man einen Geschäftsführer, der ein bisschen gebückt geht unter der Last von Werbe-Restriktionen und Rauchverboten. Man erwartet einen Mann, der dauernd hustet. Doch es kommt Titus Wouda Kuipers, ein in Niederländisch eingefärbtem Singsang sprechender und freundlicher Nichtraucher. Den Mitarbeitern des drittgrößten Unternehmens auf dem deutschen Zigarettenmarkt (unter anderem Davidoff, West, Peter Stuyvesant) dürfte der fröhliche Chef guttun, denn zuletzt hatten sie nicht viel zu lachen. Sie verkaufen eine Ware, die sich mehr als die meisten anderen durch ihr Image von jener der Konkurrenz unterscheidet. Das Image ist Teil des Produkts, das Marketing Kerngeschäft. Doch in den vergangenen Jahren scheint es, als müssten sich nur zwei Gesundheitspolitiker treffen, und schon steht eine weitere Möglichkeit der Werbung auf dem Index.
©2007 brand eins Medien AG (P)2007 brand eins Medien AG

Ein Beitrag aus der Märzausgabe der brand eins zum Schwerpunkt "Tempo".Vor dem Besuch in der Werkstatt des Silberschmieds Wilfried Moll gab es eine Vereinbarung. "Muss denn in der Geschichte stehen, wo ich arbeite?", fragte er am Telefon ein wenig schüchtern. Für ein Porträt, war die Antwort, sei das vielleicht hilfreich. "Wissen Sie, das hier ist ein bisschen meine Einsiedelei", gab er zu bedenken. Er sei dort ganz allein, niemand komme und störe ihn. Vielleicht eine kleine Andeutung, nichts Bestimmtes, damit sich die Leser etwas vorstellen können? "Hm, und wenn dann Leute anfangen zu suchen?", fragte Moll besorgt.
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Ein Beitrag aus der Aprilausgabe der brand eins zum Schwerpunkt "Wirtschaft und Wahrheit".Andreas Zach kommt gerade von einem neuen Lieblingsschaden, wie er sagt. 4000 Tonnen Sauerkraut und Gurken sind unter einem Dach begraben, das wahrscheinlich wegen einer brennenden Fotovoltaik-Anlage einstürzte. Der 48-Jährige freut sich, wie er erzählt, in seinem Beruf als Schadenregulierer bei der Allianz ständig neue Menschen, Maschinen und Unternehmen kennenzulernen. Seine Aufgabe sei es, den Kunden nach Schäden schnell zu helfen und zu ermitteln, was ihnen zusteht. Dann mache dem studierten Agrarwissenschaftler, der eigentlich Entwicklungshelfer werden wollte, sein Beruf Spaß. Wenn ihn aber schwarze Schafe zu betrügen versuchten, bekämen sie Anzeigen. Denn Versicherungsbetrug sei eine Straftat und kein Kavaliersdelikt, er schade den ehrlichen Versicherungsnehmern: Sie bezahlten die ergaunerten Summen mit höheren Prämien.
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